Im Sommerkurs 1946, als der Vorlesungsbetrieb in der neugegründeten Staatlichen Wirtschaftshochschule wieder anlief, waren zwanzig internationale Studierende (16,7 Prozent) immatrikuliert. Ausschlaggebend für diesen hohen Anteil an ausländischen Studierenden waren die „displaced persons“, also Menschen, die in den Wirren des Zweiten Weltkrieges ihre Heimat verloren hatten, viele von ihnen vertrieben oder verschleppt. In den folgenden Semestern …
